Rainer "RaIna" Robert Fauth

wie ich wurde

Wenn ich mich richtig erinnere wünschte ich mir  als Kind oft ein Mädchen geworden zu sein. Ich habe oder besser ich hatte damals drei Cousinen, wovon eine bereits in jungen Jahren verstarb, deshalb Mädchen. Aber warum auch nicht. Warum man heute so einen Firlefanz veranstaltet, wenn jemand lieber ein Mädchen wäre, ist mir sowieso schleierhaft.

 

Und wenn ich meine MädchenPhasen hatte, dann nannte mich meine Mutter: RaIna

Meistens aber war ich nur einfach ich.

Als Jugendlicher  in der Pubertät hatte ich dann zum allerersten Mal  die Erkenntnis, dass ich selbst bin.

Dass ich nicht ein Teil meiner Eltern bin, sondern ein einzelnes autonomes Wesen, was mich allerdings auch in Schrecken versetzte.

Zu den weiblichen Pronomen gehören „sie/ihr“ (she/her). Menschen, die sich von der männlichen oder weiblichen Form nicht angesprochen fühlen, verwenden zum Beispiel „they/them“. Im Deutschen kannst du zum Beispiel auch „xier“ oder „sier“ benutzen.