Ich weiss nicht, wie ich da hin fand, wahrscheinlich kam da ein Beitrag zu bei Hier_und_Heute, wie Hannes Lindemann sich in einem Faltboot aufmachte, um den Pazifik zu überqueren, und wie er sich mental darauf vorbereitete, nämlich mit Schulz' Autogenem Training.
Ich habe mir dann diese Fibel besorgt und es mit Autosuggestionen sehr weit getrieben; das Hinlegen und die Übungen, da bin ich nur eingeschlafen von, das, was heute mein Ziel ist.
Die formelhaften Vorsätze hatten es mir angetan.
Und die haben z.B. beim Zwang ganz gut geklappt: "Ich bin frei von allen Zwängen, lasse mich zu nichts mehr drängen...." 100%ig war's noch nicht, aber für die Liegeübung besuchte ich dann ja Dr. Lacher. Und ich habe natürlich noch andere Bücher zum Thema verschlungen.
Autogenes Training ist weder Religionsersatz noch Psychodroge, sondern eine erprobte Technik der konzentrativen Selbstentspannung. Es setzt die medizinische Erkenntnis der autosuggestiven Beeinflußbarkeit unseres vegetativen Nervensystems in Entspannungsübungen um, die unseren Organismus den Alarmreaktionen auf Alltagsstreß entziehen. Gisela Eberlein erlernte das Autogene Training bei seinem Begründer: J. H. Schultz. In eigener Praxis, in Arbeitsgemeinschaften, Kursen und Volkshochschulseminaren hat sie tausende Menschen im Autogenen Training unterwiesen. An beispielhaften Fällen aus ihrer Praxis schildert sie, wie nervöse Herz-, Kreislauf- und Magenbeschwerden, Schlafstörungen, depressive Verstimmungen und Angstzustände behoben werden können. Sie gibt überdies konkrete Anleitungen, wie Autogenes Training von jedermann sinnvoll anzuwenden ist.
MIT guter Vorstellungsgabe (habbich) konnte man zu den Autosuggestionen das Erlebnis der schweren Wärme noch steigern, aber dann kam ich zur Eutonie
Die «Eutonie» (ausgewogene Spannung) fördert die Fähigkeit zu sozialer Beziehung und Verantwortung durch das Übungsprinzip «Kontakt», das zur körperlichen Erfahrung der Wechselwirkung zwischen
Mensch und Umwelt führt.
Die Eutonie-Methode vermittelt Achtsamkeit sich selbst und der Umwelt gegenüber. Auf dieser Grundlage führt sie durch sinnlich erlebte Erfahrungen zu somatopsychischen Lernprozessen, die heilend
wirken. Die modernen neurophysiologischen und biosozialen Erkenntnisse erklären die empirischen Erfahrungen von Gerda Alexander und bestätigen die Wirksamkeit ihrer ressourcenorientierten
Methode.
Gerda Alexander entwickelte ihre körperorientierte Arbeit auf der Grundlage ihrer Rhythmik-Ausbildung, ihrer künstlerischen Begabung in Musik, Tanz und Choreographie, ihres humanistischen
Menschenbilds und ihres Einfühlungsvermögens in die Spannungen und Stimmungen anderer.
Diese 10. Auflage ihres zuerst 1979 erschienenen Buches bestätigt die große Nachfrage und die Aktualität der Eutonie als westlichen Weg der körperlichen Selbsterfahrung. Gerda Alexanders Text
wird ergänzt durch Beiträge von Karin Schaefer, der Gründerin der Gerda-Alexander-Schule in Deutschland, die den heutigen Stand der Eutonie Gerda Alexander in dem großen Feld der Gesundheitsberufe präzisieren.
Da brauchst Du nur noch spüren und nicht in Gedanken sabbeln und es Dir einreden, dass Arme und Beine schwer und warm sind; wenn Du die Schwere des Armes so richtig spürst ist dann bald auch die wohlige Wärme auch da. Ich nenne diese Methode allerdings die Spürtechnik nach Chantao.
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