Meine Philosophie

 

Da ist eigentlich gar nicht soooviel. Ich habe zeitlebens pessimistisch und melancholisch gegrübelt, weil das eben so meine Natur ist. Ich habe keine Kinder gezeugt, weil meine Frau lieber Pflegekinder wollte und einen Adoptivsohn.

 

Aber der ist nun gleichgeschlechtlich verpartnert und hat sowas mit mir nichts mehr zu tun....

 

Also, wenn dann meine Mutter, Biggi und Candela vor mir gehen sollten, da habe ich eine einfache Philosophie: Ich habe bisher keine Reserven für meine eigene Bestattung, es ist auch nichts geplant. Meine Couch und ich und wenn's mal soweit ist, bleibe ich einfach da sitzen ... Als ich noch Geldreserven hatte, waren die Stiefkinder häufig hier, aber seitdem ich nichts mehr geben kann, habe ich von dieser Seite Ruhe.

 

Wie gesagt, ich habe diese Situation schon Zeit Lebens vorhergesehen und geplant. Bei den HLT (Mormonen) gab es ein Zitat (LuB 38:30.) (Wenn Ihr bereit seid, werdet Ihr nicht fürchten) Ja, ich bin schon ein ganzes Leben bereit.

 

Andererseits, wie schon bei der Seite: Der Letzte: Durch meine Bipolarität:

 

In den Hochphasen glaube ich an den Himmel und spüre die Kraft des Heiligen Geistes in meinem Leben. Wenn der Biorhythmus im Keller ist, bin ich Atheist und stelle mir vor, dass das unvorstellbare Nichts auch nicht schlechter ist als dieses Jammertal. Heute am 12.06.24 stehen wir wieder auf der Spitze des Himmallajaaaa hahahaha.

Manisch-depressiv nannte man das also früher: In der manischen Phase übertriebene Hyperaktivität: Ständig neue Ideen (wovon die wenigsten realisiert werden), wer Geld hat und auch viele ohne): Kaufrausch.

 

 

 

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